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Pilgern, der Weg zur Entschleunigung. So, oder so ähnlich, erleben wir immer wieder die Zeit, wenn es im Mai vor den Kirchentagen losgeht.
Im Jahr 2012 führt es uns nur auf einen kurzen Weg, es soll eine Probe sein, ein Ausprobieren, ob ich Pilgern erleben möchte. Die Gemeinschaft Evangelischer Soldatinnen und Soldaten lädt alle Interessierten und Suchenden ein mit auf den Pilgerweg in der Probstei zu kommen.
Der Weg beginnt am Samstag, den 12. Mai 2012 am Jugendhof in Kalifornien. Nach 21 km erreichen wir Todendorf in der Hohwachter Bucht. Eine abendliche Andacht und ein gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer beenden diesen ersten Pilgertag.
Übernachten werden wir in der nahegelegenen Truppenunterkunft auf dem Flugabwehr-Schießplatz.
Am nächsten Morgen geht es mit der Sonne im Rücken am Strand 17 km zurück nach Kalifornien. Hier beenden wir dieses Probepilgern mit einem gemeinsamen Mahl auf dem Jugendhof.
Eine Übersicht des Pilgerwegs finden Sie hier.
Für die entstehenden Kosten berechnen wir ein Startgeld i.H.v. 23,00 €
Anmeldung bis 23. März 2012, unter
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Am diesjährigen Tag der Militärseelsorge haben wir uns mit dem Thema "Darf
der Mensch, was er kann?" symbolisch mit dem Turmbau zu Babel beschäftigt.
Nach der Begrüßung durch den Leitenden Militärdekan Armin Wenzel im
Soldatenheim "Uns Huus" in Lütjenburg war es jedem Teilnehmer klar, dass
wir an diesem Ort das letzte Mal zusammentrafen. Durch die umgesetzte
Strukturveränderung unserer Bundeswehr muss leider auch der Standort
Lütjenburg weichen.
Trotzdem begeisterten sich 150 Interessierte an den von der
Militärseelsorge zum Thema angebotenen Teilseminaren.
Im Vorraum des Veranstaltungshauses konnten wir über unsere Gemeinschaft
und unsere Aktivitäten berichten, so dass an unserem Informationsstand
viele Soldatinnen und Soldaten länger verweilten und damit in ihnen der
Wunsch geboren wurde unserer Gemeinschaft beizutreten.
Wir erachten es als wichtig an dem Tag der Militärseelsorge am Buß- und
Bettag festzuhalten. Der alljährliche Besuch im Soldatenheim "Uns Huus"
war schon zur Tradition geworden, so dass manchmal die Atmosphäre wie bei
einem Klassentreffen erreicht wurde.
Es gilt nun einen ähnlich zentralen Platz für die weitere Ausrichtung des
Tages der Militärseelsorge zu finden. Wir würden uns freuen, wenn
vielleicht ein Vorschlag aus den Reihen unserer Mitglieder kommen würde.
*Manchmal brauchen die grauen Tage im November, von Trauer und Abschied
geprägt, einfach ein Zuhause, einen Ort, an dem man innehalten und in
vertrauter Atmosphäre darüber nachdenken kann, wie es weitergeht. *
Wir freuen uns über den Beitritt unserer neuen
Mitglieder.
StFw Ralf Siegmann
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Auch in diesem Jahr trafen sich 200 Christen, Soldatinnen und Soldaten auf Einladung der Evangelischen Militärseelsorge im Standort Munster in der St. Stephanus Kirche zum Reformationsgottesdienst. Ein besonderer Höhepunkt wurde während des Gottesdienstes zu Gehör gebracht. Ein Stück um den Namensgeber der Kirche, die vor 50 Jahren geweiht wurde, beschäftigte sich in vier Liedern mit dem Leben des Heiligen St. Stephanus. Dargeboten von einem für diesen Gottesdienst zusammengestellten Chor aus Soldatinnen, Soldaten und Zivilisten, entführten sie die Gottesdienstteilnhemer in eine Zeit vor 2000 Jahren. In einem daran anschließenden Workshop und in Gesprächen während der Mittagspause, konnten wir vielen Menschen über unser Handeln als Gemeinschaft erzählen.
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Militärpfarrer Torsten Amling und Stabsfeldwebel Hauke Stange werden, ebenso wie Militärpfarrer Jan Dirk Weihmann in den Einsatz gehen, für sie wurde der Segen gegeben.
Während der Abwesenheit von Militärpfarrer Jan Dirk Weihmann als Pressesprecher, wird Militärpfarrer Hans Günter Breuer mit diesem Amt kommissarisch beauftragt. |
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 Zur Abstimmung der Aktivitäten im verbleibenden Jahr 2011 und in der Vorausschau der Aufgaben im Jahr 2012, traf sich der Vorstand unserer Gemeinschaft in der OHG der Rantzau-Kaserne in Boostedt. Ein großes Augenmerk wurde dabei auf die weitere, bundesweite Verbreitung unserer GES gelegt. So wollen wir dazu beitragen alle Militärpfarrämter zu motivieren, Beiräte aus den Reihen der Soldatinnen, Soldaten und zivilen Beschäftigten zu gründen. Beiräte um den Militärpfarrer sind immer mehr Multiplikatoren und Informationsträger, um die Arbeit der Militärseelsorge zu stützen und zu transportieren. Wir hoffen, mit unserer Gemeinschaft dazu beitragen zu können, dass das Gewicht einer Soldatengemeinde die Arbeit der Seelsorge vor Ort in die Aufmerksamkeit aller Christen und Interessierten überträgt. Dabei soll jeder angesprochen werden, denn die Seelsorgearbeit wird auch vor dem Hintergrund einer notwendigen Reduzierung, nicht geringer. In einer weiten Vorausschau wurde schon einmal der Kirchentag 2013 beleuchtet, hier wollen wir, in gewohnter Art, dabei sein und mit einem Pilger Projekt Hamburg erreichen.
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